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Der Junge, der Träume schenkte: Roman by Luca Di Fulvio PDF

By Luca Di Fulvio

Manhattan, 1909. Aus einem transatlantischen Frachter steigt eine junge Frau mit ihrem Sohn Natale. Sie kommen aus dem tiefsten Süden Italiens - mit dem Traum von einem besseren Leben in Amerika.

Doch in der von Armut, Elend und Kriminalität gezeichneten decrease East part gelten die gnadenlosen Gesetze der Gangs. Nur wer über ausreichend Robustheit und Durchsetzungskraft verfügt, kann sich hier behaupten. So wie der junge Natale, dem überdies ein besonderes aura zu eigen ist, mit dem er die Menschen zu verzaubern vermag ...

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Und da er ihr mit seinem hellblonden Haar wie das Jesuskind in der Krippe erschien, nannte Cetta ihren Sohn Natale. 3 Aspromonte, 1908 �Sobald er etwas größer ist, will ich nach Amerika«, eröffnete Cetta ihrer Mutter, während sie ihrem Sohn Natale die Brust gab. «, brummte die Mutter, ohne von ihrem Nähzeug aufzublicken. Cetta antwortete nicht. �Du gehörst dem Gutsherrn und auf die Felder«, sagte da die Mutter. �Ich bin doch keine Sklavin«, widersprach Cetta. Die Mutter legte das Nähzeug beiseite und stand auf.

Die beiden alten Leute gefielen ihr. �Sal hat gesagt, er holt dich morgen früh ab«, sagte der Greis und senkte verlegen den Blick. Der große hässliche Mann heißt also Sal, dachte Cetta. �Er ist ein guter Mensch«, fuhr der Alte fort. »Lass dich nicht von seinem Äußeren täuschen. « �Allerdings, elendig verhungert wären wir«, führte seine Frau aus, während sie in einer cremigen dunklen Tomatensoße rührte, in der Wurststückchen schwammen. Der Geruch von gebratenem Knoblauch hatte sich im Zimmer ausgebreitet.

Eine drängende Frage beschäftigte ihn. »Also ... «, erkundigte er sich schließlich. Christmas hielt ihm den Mund zu und warf einen Blick hinüber zu Erdbeere, der dösend in der Ecke saß. »Bist du bescheuert? « Wieder lief Santo rot an. �Ich weiß nicht, ob ich dir trauen kann«, sagte Christmas leise und sah Santo eindringlich an. »Lass mich darüber nachdenken. « Christmas konnte die bittere Enttäuschung in Santos Augen erkennen. Innerlich grinste er. »In Ordnung, ich gebe dir eine Chance. « Jauchzend wie ein Kind fiel Santo ihm überschwänglich um den Hals.

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