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Betrieb und Arbeitsmarkt - download pdf or read online

By Dr. Hans-Jörg Ehreiser, Dr. Franz R. Nick (auth.)

Aktuelle Arbeitsmarktprobleme aus betrieblicher Sicht zu betrachten, magazine schon etwas ungewöhnlich sein. Gar von betrieblicher Arbeitsmarkt pol i t i ok zu sprechen, könnte als geradezu verfehlt gelten, wäre der Arbeitsmarkt eine homogene und ausschließlich außerbetrieblich bedeutsame ökonomische Größe. Ist es aber nicht so, daß insbesondere die Personalpolitik von Großbetrieben, zumindest berufs- und regionalbezogen, eine durchaus bedeutsame Markt­ determinante darstellt? Ist es nicht so, daß die Gestaltungsprinzipien dieser Personalpolitik die gesamtwirtschaftlich gesetzten Daten nicht nur reflek­ tieren, sondern nicht unwesentlich beeinflussen? Reagieren die einzelnen Betriebe nur auf eine gegebene Marktsituation oder versuchen sie nicht etwa, diese zu ihren Gunsten zu nutzen und zu verändern? In Diskussion und Literatur wurden betriebliche Arbeitsmarktaktivitäten bislang entweder zu stark vernachlässigt oder anders apostrophiert. Auf der foundation gesamtwirtschaftlicher Rahmenüberlegungen sollen sie daher in den Beiträgen dieses Buches aus der Sicht des Theoretikers und des Betriebs­ praktikers eine besondere Würdigung erfahren. Die Beiträge beruhen auf Vorträgen im Rahmen eines Seminars an der Fachhochschule der Bundes­ anstalt für Arbeit, Mannheim, das in engem Verbund mit der Universität Mannheim (WH) abgewickelt wurde. Sie können sicherlich nur facettenhaft einzelne Probleme beleuchten. Regt dies aber vielleicht gerade die Diskus­ sion an? Hans Jörg Ehreiser Franz R. Nick Die Interdependenz betrieblicher und gesamtwirtschaftlicher Arbeitsmarktpolitik Hans-Jörg Ehreiser Dr. Hans-Jörg Ehreiser, Jahrgang 1940, ist Dozent für Betriebswirtschafts­ lehre an der Fachhochschule der Bundesanstalt für Arbeit, Mannheim, und Lehrbeauftragter für Personalwesen an der Universität Mannheim.

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Diese Studie weicht nur geringftigig von der im Jahre 1992 an der Universitat-Ge samthochschule Siegen eingereichten Dissertation abo Danken mochte ich an dieser Stelle all meinen Freunden und Bekannten, insbe sondere Prof. Dr. Peter Gendolla und Dr. Ursula Bohmer ffir ihre wohlwollende Begleitung und die stets anregende Kritik.

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Technik, Arbeitsorganisation und Arbeit - Eine empirische Untersuchung in der automatisierten Produktion. (Forschungsberichte des soziologischen Forschungsinstituts Göttingen - SOFI), Göttingen 1975. , Probleme der Beschäftigungspolitik, in: Konjunkturpolitik 22 (1976), S. 205 ff. , Struktur, Entwicklung und Bestimmungsgrößen der Beschäftigung in Industrie und Bauwirtschaft auf mittlere Sicht, in: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 10 (1977), S. 182 ff. Oi, W. , Labor as a Quasi-Fixed Factor, in: Journal of Political Economy, Vol.

Die Gewinnmaximierungsbedingung konkretisiert sich in diesem Fall zu (4) dY dA A a - 2bA = r, beziehungsweise -r+a 2b Aus der Gewinnmaximierungsbedingung resultiert also eine Funktion A = fl (r)3), die angibt, wie hoch die zu jedem Reallohn korrespondierende Beschäftigung ist. 2. Angebotsfunktion Setzen wir die Beschäftigungsfunktion (4) in die Produktionsfunktion (3) ein, so erhalten wir die bei alternativen Reallöhnen effektiv erstellte Produktion ys = f2 (r). Bei der hier unterstellten speziellen Produktionsfunktion lautet das unter der Annahme gewinnmaximierenden Verhaltens abgeleitete Angebot dann - r 2 + a2 (5) 4b Graphisch erhalten wir den Angebotsverlauf in Abhängigkeit vom Reallohn aus der Produktionsfunktion und ihrer ersten Ableitung, indem aus den durch die Grenzproduktkurve bestimmten Kombinationen von Reallohn und Beschäftigung die zu dieser Beschäftigung gemäß der Produktionsfunktion korrespondierende Produktionsmenge ermittelt wird.

Die betriebliche Arbeitsmarktpolitik arbeitet mit einer differenzierten Palette von Anreizen - darunter Lohnanreizen - insbesondere im primären Arbeitsmarktsegment, differenziert Lohnsätze aber nicht so sehr deshalb, um unterschiedlichen Arbeitsproduktivitäten Rechnung zu tragen, sondern mit dem Ziel, ihr Belohnungs-/Sanktionssystem feinsteuern zu können. Das Lohnsystem im Unternehmen erhält damit eine von gesamtwirtschaftlichen überlegungen über relative Preise weitgehend unabhängige Funktion.

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